• Gegen den Hass von Carolin Emcke
    Buchtipps,  Gesellschaft

    Gleiche Rechte für alle – Vielfalt feiern

    In Halle ermordete ein Rechtsextremer zwei Menschen und er hatte vor, noch deutlich mehr Menschen in den Tod zu reißen. In Thüringen bekommt die AfD, mit dem Faschisten Björn Höcke als Spitzenkandidat, bei den Landtagswahlen 23,4 Prozent der Wählerstimmen. Hass ist in Deutschland noch immer präsent – ob gegen Juden wie im ersten Beispiel oder gegen die multikulturelle Gesellschaft insgesamt wie bei der AfD, also gegen jede Form von Minderheiten wie Geflüchtete, Muslime und Muslima oder Homosexuelle. Carolin Emcke zeigt in ihrem Essay „Gegen den Hass“, in welchen Gestalten Hass daherkommt und wie wir ihm begegnen können.

  • Schale mit buntem Salat sowie Zucchini, Falafel und Tahini-Soße
    Ernährung & Umwelt,  Meine Sichtweise

    Ein Jahr vegan – Fragen und Antworten

    Schon mehr als ein Jahr ernähre ich mich inzwischen vegan – und könnte mir beim besten Willen nichts anderes mehr vorstellen. Was eigentlich nur als ein Probemonat begann, den ich nutzte, um die vegane Ernährung auszuprobieren, ist schnell zur Gewohnheit und zu einer festen Überzeugung geworden. Es ist das Richtige. Je mehr Zeit vergeht, umso fester bin ich davon überzeugt. Im Laufe dieses ersten Jahres als Veganerin habe ich mit vielen Personen gesprochen. Wenn zur Sprache kam, dass ich mich vegan ernähre, wurden mir viele Fragen gestellt. In diesem Beitrag habe ich einige dieser Fragen gebündelt, um sie zu beantworten.

  • Lkw der lebende Schweine geladen hat
    Meine Sichtweise

    Als Veganerin zu Besuch im Maststall und Schlachtbetrieb

    „Ich möchte einen industriellen Schlachtbetrieb besichtigen“, erzähle ich und treffe in jedem Gespräch aufs Neue auf erstaunte Gesichter. „Warum?“, kommt perplex zurück und zwischen den Zeilen spüre ich die Verwunderung. „Warum tust du dir das an?“, soll die Frage meinen. Oder: „Du bist doch Veganerin, was willst du da?“. Und auch: „Da bekommst du doch sowieso nichts zu sehen“. Aus der fixen Idee wurde ein Plan, den ich inzwischen umgesetzt habe.

  • Fahrradweg mit weißer Kennzeichnung auf dem Weg
    Gesellschaft

    Das Auto steht nicht mehr im Mittelpunkt

    Wie wird die Zukunft der Mobilität aussehen? Diese Frage beschäftigt Politik, Wirtschaft und unsere Gesellschaft im Allgemeinen seit Jahren angesichts einzuhaltender Klimaziele und Grenzwerten (insbesondere für Stickoxide), Dieselskandal und verstopften Straßen. So kam es etwa im Jahr 2018 laut ADAC zu rund 745.000 Staus mit einer Gesamtlänge von 1.528.000 Kilometern. Nur in Deutschland.

  • Drei junge Rinder auf einem Milchviehbetrieb
    Ernährung & Umwelt,  Gesellschaft

    Einschränkung von Lebendtierexporten – Ein Zeichen für mehr Tierschutz

    Schon im September habe ich das erste Mal eine Dokumentation mit dem Titel „Geheimsache Tiertransporte – wenn Gesetze nicht schützen“ über den Export lebender Tiere – insbesondere von Rindern – in EU-Drittstaaten angesehen. Der Film ist von Manfred Karremann, der sich als Journalist und Autor unter anderem mit Tierschutz beschäftigt. In „Geheimsache Tiertransporte“ geht es um krasse Missstände und Missachtung von Tierschutzgesetzen beim Export von Nutztieren ins EU-Ausland.

  • Menschen bei einer friedlichen Demonstration in Oldenburg
    Meine Sichtweise

    Die Macht, die wir haben

    Ständig werden wir mit Problemen unfassbaren Ausmaßes konfrontiert – ob nun mit dem Klimawandel, der Hungersnot in armen Ländern, mit Menschen, die auf ihrer Flucht sterben, mit Korruption, Diskriminierung oder moderner Sklaverei. Oft bleibt das Gefühl, dass wir gegen „die da oben“ oder gegen weit entfernte Probleme wie Klimakatastrophen in afrikanischen Ländern kaum etwas ausrichten können. Das alles ist weit weg, wir sind zu unbedeutend und machtlos. Ich glaube nicht, dass das stimmt.

  • Pflanze auf Fensterbank
    Buchtipps,  Gesellschaft

    Die Hürden der Ethik (und warum sie mich nicht entmutigen)

    Ich konnte die Vorweihnachtszeit und die Feiertage dafür nutzen, meine Nase mal wieder in ein paar Bücher zu stecken. Dabei bin ich in einem sehr inspirierenden Buch von Hilal Sezgin auf einen interessanten Gedanken gestoßen, dem ich diesen Blog-Beitrag widmen möchte. In „Nichtstun ist keine Lösung“ zeigt sie, wieso es sich lohnt, für seine Werte aufzustehen und sich für diese einzusetzen. Einen Teil ihres Buches widmet sie der Psychologie des Moralischen und vor allem einem Thema, das sicherlich viele derjenigen beschäftigt, die sich Mühe geben, moralische Entscheidungen zu treffen: Dass man durch eben dieses Handeln – ob nun öffentlich auf Demonstrationen, durch ein ehrenamtliches Engagement oder im privaten Alltag durch…

  • Buch "Vegan-Klischee ade!" von Niko Rittenau und eine Tasse Tee
    Buchtipps

    „Vegan-Klischee ade!“ – Für mehr Fakten und weniger Vorurteile

    Gegenüber jeder Ernährungsweise gibt es Vorurteile. So hört man häufig, dass bei einer Mischkost zu wenig Gemüse gegessen werde, bei einer pflanzlichen Ernährung sind es die Proteine und bei der Paleo-Ernährung Kohlenhydrate. Nun kann man solche pauschalen Aussagen per se anzweifeln, da es innerhalb der jeweiligen Ernährungsformen eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Ausführungen gibt. Wer sich vegan ernährt, muss nicht automatisch mehr Gemüse essen als ein Mischköstler. Neben vielen Vorurteilen finden sich auch tausende Tipps und Ratschläge zu Ernährungsfragen – in Online-Foren, von Lebensmittelherstellern, Bekannten, Frauenzeitschriften und noch vielen weiteren. Leider ist einem nicht immer gut getan, wenn man diese Ratschläge befolgt. Viele gefühlte Wahrheiten, persönliche Überzeugungen und Halbwissen fließen…

  • Regenjacke aus recycelten PET-Flaschen, getragen von Bloggerin Kira Jacobs
    Gesellschaft

    Slow it down – Stoppt die Fast Fashion Industrie

    Ein durchschnittlicher Deutscher kauft sich laut Greenpeace 60 Kleidungsstücke im Jahr. Als ich auf diese Zahl gestoßen bin, geriet ich sofort in Versuchung, mein eigenes Kaufverhalten zu analysieren. Also ließ ich das Jahr 2018 Revue passieren (auch wenn es natürlich noch nicht ganz vorbei ist): Inklusive drei Paar Schuhe komme ich auf neun neue Kleidungsstücke und sieben gebrauchte. Das ist immer noch mehr als ein Kleidungsstück pro Monat, aber dennoch weit weniger, als sich ein Durchschnitts-Deutscher laut Greenpeace kauft. Dass ich nicht ganz so viel Kleidung kaufe, liegt vor allem daran, dass ich mir nur „Lieblingsstücke“ zulege, also Teile, die ich sehr wahrscheinlich auch in zwei oder fünf Jahren noch…