• Fahrradweg mit weißer Kennzeichnung auf dem Weg
    Gesellschaft

    Das Auto steht nicht mehr im Mittelpunkt

    Wie wird die Zukunft der Mobilität aussehen? Diese Frage beschäftigt Politik, Wirtschaft und unsere Gesellschaft im Allgemeinen seit Jahren angesichts einzuhaltender Klimaziele und Grenzwerten (insbesondere für Stickoxide), Dieselskandal und verstopften Straßen. So kam es etwa im Jahr 2018 laut ADAC zu rund 745.000 Staus mit einer Gesamtlänge von 1.528.000 Kilometern. Nur in Deutschland.

  • Drei junge Rinder auf einem Milchviehbetrieb
    Ernährung & Umwelt,  Gesellschaft

    Einschränkung von Lebendtierexporten – Ein Zeichen für mehr Tierschutz

    Schon im September habe ich das erste Mal eine Dokumentation mit dem Titel „Geheimsache Tiertransporte – wenn Gesetze nicht schützen“ über den Export lebender Tiere – insbesondere von Rindern – in EU-Drittstaaten angesehen. Der Film ist von Manfred Karremann, der sich als Journalist und Autor unter anderem mit Tierschutz beschäftigt. In „Geheimsache Tiertransporte“ geht es um krasse Missstände und Missachtung von Tierschutzgesetzen beim Export von Nutztieren ins EU-Ausland.

  • Pflanze auf Fensterbank
    Buchtipps,  Gesellschaft

    Die Hürden der Ethik (und warum sie mich nicht entmutigen)

    Ich konnte die Vorweihnachtszeit und die Feiertage dafür nutzen, meine Nase mal wieder in ein paar Bücher zu stecken. Dabei bin ich in einem sehr inspirierenden Buch von Hilal Sezgin auf einen interessanten Gedanken gestoßen, dem ich diesen Blog-Beitrag widmen möchte. In „Nichtstun ist keine Lösung“ zeigt sie, wieso es sich lohnt, für seine Werte aufzustehen und sich für diese einzusetzen. Einen Teil ihres Buches widmet sie der Psychologie des Moralischen und vor allem einem Thema, das sicherlich viele derjenigen beschäftigt, die sich Mühe geben, moralische Entscheidungen zu treffen: Dass man durch eben dieses Handeln – ob nun öffentlich auf Demonstrationen, durch ein ehrenamtliches Engagement oder im privaten Alltag durch…

  • Regenjacke aus recycelten PET-Flaschen, getragen von Bloggerin Kira Jacobs
    Gesellschaft

    Slow it down – Stoppt die Fast Fashion Industrie

    Ein durchschnittlicher Deutscher kauft sich laut Greenpeace 60 Kleidungsstücke im Jahr. Als ich auf diese Zahl gestoßen bin, geriet ich sofort in Versuchung, mein eigenes Kaufverhalten zu analysieren. Also ließ ich das Jahr 2018 Revue passieren (auch wenn es natürlich noch nicht ganz vorbei ist): Inklusive drei Paar Schuhe komme ich auf neun neue Kleidungsstücke und sieben gebrauchte. Das ist immer noch mehr als ein Kleidungsstück pro Monat, aber dennoch weit weniger, als sich ein Durchschnitts-Deutscher laut Greenpeace kauft. Dass ich nicht ganz so viel Kleidung kaufe, liegt vor allem daran, dass ich mir nur „Lieblingsstücke“ zulege, also Teile, die ich sehr wahrscheinlich auch in zwei oder fünf Jahren noch…

  • Aufgeschlagene Zeitschrift, die gelesen wird
    Gesellschaft

    Informieren in Zeiten von Social Media, Podcasts, Fake News und rückläufigen Auflagenzahlen von Zeitungen

    Es ist Montagmorgen, die Zeitung liegt auf dem Tisch und ich verschaffe mir einen Überblick über die aktuellen Nachrichten. Dabei interessieren mich vor allem politische und wirtschaftliche Hintergrundberichte – den Sportteil blättere ich bloß schnell durch und dann muss ich auch schon aufbrechen. Diese alltägliche Szene gehört in meinem Fall inzwischen der Vergangenheit an. Der Grund ist ganz einfach der, dass es sich nicht um mein eigenes Zeitungs-Abonnement handelte, sondern um das meiner Eltern. Solange ich noch bei ihnen gewohnt habe, konnte ich es also einfach mit benutzen. Dann bin ich ausgezogen – und habe selbst kein eigenes Abonnement abgeschlossen. Seitdem informiere ich mich in verschiedensten Quellen: So nutze ich…

  • Oberer Teil von frei verschieden farbigen Alkoholflaschen
    Gesellschaft

    Alkohol als Bestandteil der deutschen Kultur – ein Erfahrungsbericht

    Jeder von uns war sicherlich schon einmal in Situationen wie dieser: Ich sitze im Wartezimmer meines Hausarztes, zunächst allein. Dabei hänge ich meinen Gedanken nach, sehe gelegentlich auf mein Handy und beantworte Nachrichten. Eine Frau kommt herein, grüßt mich kurz mit einem „Moin“ und setzt sich neben mich. Sie greift eine der bereitliegenden Zeitschriften und beginnt zu blättern, liest hier und da ein paar Zeilen. Der nächste Patient betritt den Raum und auch er setzt sich nach einer kurzen Begrüßung. Dann beugt er sich demonstrativ über das Tischchen mit den Zeitschriften und greift sich ebenfalls ein Exemplar. Langsam fühle ich mich unbehaglich, denn: Auch von mir wird eigentlich erwartet, dass…

  • Fahrradweg in Kopenhagen über einem Kanal
    Gesellschaft

    Das Fahrrad als Haupt-Verkehrsmittel der Zukunft?

    In deutschen Städten ist das Fahrradfahren mit einigen Strapazen verbunden. Unebenheiten und Löcher auf dem Weg, keine klare Trennung zu Fußgängern. Verläuft der Radweg auf der Straße, werden Fahrradfahrer oftmals mit hauchdünnem Abstand von Autos überholt. Hinzu kommen Radwege, die einfach auf der Straße enden oder von Autofahrern als Parkstreifen genutzt werden. Das geht auch besser ¬– das zeigen bekannte Fahrradstädte wie Kopenhagen. Bei einer Reise in die Hauptstadt Dänemarks ist mir aufgefallen, wie viele Fahrradfahrer es gibt und wie anders die Straßen wirken, einfach nur, weil den Fahrradfahrern im Vergleich zu deutschen Städten mehr Platz eingeräumt wird. Die Fahrradwege sind dort ein Traum für jeden Fahrradfahrer: Breite, asphaltierte Radwege,…