• Pflanze auf Fensterbank
    Buchtipps,  Gesellschaft

    Die Hürden der Ethik (und warum sie mich nicht entmutigen)

    Ich konnte die Vorweihnachtszeit und die Feiertage dafür nutzen, meine Nase mal wieder in ein paar Bücher zu stecken. Dabei bin ich in einem sehr inspirierenden Buch von Hilal Sezgin auf einen interessanten Gedanken gestoßen, dem ich diesen Blog-Beitrag widmen möchte. In „Nichtstun ist keine Lösung“ zeigt sie, wieso es sich lohnt, für seine Werte aufzustehen und sich für diese einzusetzen. Einen Teil ihres Buches widmet sie der Psychologie des Moralischen und vor allem einem Thema, das sicherlich viele derjenigen beschäftigt, die sich Mühe geben, moralische Entscheidungen zu treffen: Dass man durch eben dieses Handeln – ob nun öffentlich auf Demonstrationen, durch ein ehrenamtliches Engagement oder im privaten Alltag durch…

  • Buch "Vegan-Klischee ade!" von Niko Rittenau und eine Tasse Tee
    Buchtipps

    „Vegan-Klischee ade!“ – Für mehr Fakten und weniger Vorurteile

    Gegenüber jeder Ernährungsweise gibt es Vorurteile. So hört man häufig, dass bei einer Mischkost zu wenig Gemüse gegessen werde, bei einer pflanzlichen Ernährung sind es die Proteine und bei der Paleo-Ernährung Kohlenhydrate. Nun kann man solche pauschalen Aussagen per se anzweifeln, da es innerhalb der jeweiligen Ernährungsformen eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Ausführungen gibt. Wer sich vegan ernährt, muss nicht automatisch mehr Gemüse essen als ein Mischköstler. Neben vielen Vorurteilen finden sich auch tausende Tipps und Ratschläge zu Ernährungsfragen – in Online-Foren, von Lebensmittelherstellern, Bekannten, Frauenzeitschriften und noch vielen weiteren. Leider ist einem nicht immer gut getan, wenn man diese Ratschläge befolgt. Viele gefühlte Wahrheiten, persönliche Überzeugungen und Halbwissen fließen…

  • Herbstbäume an einem sonnigen Tag am Wiesenrand
    Ernährung & Umwelt

    Google ist nicht alternativlos

    Google ist DIE Suchmaschine. Allein die Tatsache, dass eine suchmaschinenbasierte Suche als „googeln“ bezeichnet wird und dieses Verb tatsächlich Eingang in den Duden gefunden hat, macht die enorme Bedeutung des Megakonzerns deutlich, der in diesem Jahr 20 Jahre alt wurde. Sieht man sich die Marktanteile von Suchmaschinen an, wird deutlich, warum sich nicht „yahoon“ oder „bingen“ in unserem Wortgebrauch durchgesetzt haben. Weltweit nimmt Google über 86 Prozent des Marktanteils für Suchmaschinen am Desktop ein. In Deutschland sind es unwesentlich weniger, nämlich 85,78 Prozent. Für die mobile Suche sind es unfassbare 98,39 Prozent. Eine ernsthafte Konkurrenz hat Google dabei nicht, lediglich Bing und Yahoo haben einen erwähnenswerten Marktanteil mit rund 6,5…

  • Obst in nachhaltigen Einkaufsnetzen aus Stoff
    Ernährung & Umwelt

    Konsumverhalten reflektieren: 11 Tipps für ein umweltbewussteres Leben

    Wenn jeder von uns sein Leben ein klein wenig verändert, können wir schon eine Menge erreichen. Wenn jeder von uns in sich geht und überlegt, an welchen Stellen er oder sie umweltbewusster und nachhaltiger handeln könnte, ohne dass es schwer fällt, macht das einen Unterschied. Man muss nicht immer sein ganzes Leben auf den Kopf stellen und ein perfektes, nachhaltiges Leben führen. Das ist meiner Meinung nach ein zu hoher Anspruch, dem keiner gerecht werden kann. Doch jeder, wirklich jeder kann sein eigenes Verhalten, seine Gewohnheiten reflektieren. Man sollte sich fragen: An welchen Stellen kann ich verantwortungsvoller handeln? Wo kann ich weniger Müll verbrauchen, Wasser sparen und die Emission von…

  • Cowspiracy Titelbild mit einer Kuh hinter einem Tor
    Ernährung & Umwelt

    „Cowspiracy“: Der Einfluss unseres Fleischkonsums auf das Klima

    Als in mir der Gedanke wuchs, Vegetarierin zu werden, wollte ich zunächst einen Test starten. Ich nahm mir vor, sechs Monate lang vegetarisch zu leben. Würde es mir leicht oder zumindest nicht allzu schwer fallen, wollte ich nach den sechs Monaten weitermachen. Zur gleichen Zeit habe ich mir eine Dokumentation angesehen: „Cowspiracy – Das Geheimnis der Nachhaltigkeit“. Danach war mir klar, dass ich keine Testphase brauche – meine Entscheidung, Vegetarierin zu werden, stand. Ich bin immer davon ausgegangen, dass Fleischkonsum hauptsächlich schlecht für das Tierwohl ist. Mit weiteren Effekten habe ich mich nicht auseinandergesetzt. So war mir einfach nicht klar, wie groß der Einfluss auf unseren Klimawandel ist. Ich konnte…